FAQ

Häufige Fragen zu den Gynäkologischen Eingriffen

Grundsätzlich kann diese Frage mit „Ja“ beantwortet werden – in Abhängigkeit von der Länge des Eingriffs und den Möglichkeiten der häuslichen Versorgung verlässt der Großteil der Patientinnen die Tagesklinik am Abend. In wenigen Fällen und auf Wunsch der Patientin ist es möglich, eine Nacht im Krankenhaus zu verbringen.

Leider nicht, denn es ist uns wichtig, die Intimsphäre einer jeden Patientin größtmöglich zu wahren. Die räumlichen Gegebenheiten lassen eine Einzelunterbringung nur in wenigen Fällen zu, die medizinischen Erfordernissen vorbehalten sind. Privat-Versicherte haben die Möglichkeit der Einzelunterbringung bei Verfügbarkeit.

Aus rechtlichen Gründen müssen wir Sie bei Eingriffen auf Risiken hinweisen – auch wenn diese im Promillebereich liegen. Bei der langjährigen und umfangreichen Erfahrung aller Operateure unseres Zentrums ist das Komplikationsrisiko jedoch fast zu vernachlässigen.
Gern klären wir Sie in der präoperativen Sprechstunde individuell über Ihr Risikoprofil auf.

Bei jeder Operation wird Gewebe verletzt, sodass der Körper darauf mit unterschiedlichen Schmerzen reagiert. Unsere postoperative Schmerzbehandlung stellt sicher, dass der auftretende Schmerz auf ein für Sie gut erträgliches Maß reduziert wird.

Vor dem Verlassen des Zentrums werden in einem persönlichen Abschlussgespräch alle Ihre Fragen mit dem Arzt geklärt. Zudem erhalten Sie eine Verhaltensanleitung für die darauffolgenden Tage. Körperliche Belastungen jeglicher Art sollten erst nach der Abschlussuntersuchung beim einweisenden Gynäkologen und mit dessen Befürwortung wieder aufgenommen werden.

Fragen zur Anästhesie:

Durch die Allgemeinanästhesie werden neben dem Bewusstsein und der Schmerzempfindung auch die Schutzreflexe (z. B. Schluck- und Hustenreflex) ausgeschaltet. Deshalb besteht die Gefahr, dass Mageninhalt in den Rachen gelangt, eingeatmet wird und eine Lungenentzündung hervorruft.

Ungefähr 5 Minuten länger als die Operation. Der medizinische Fortschritt ermöglicht es uns heute, die Narkosedauer genau an die Dauer der Operation anzupassen.

Ihr Anästhesist überprüft während der Operation ständig die Narkosetiefe, die zuvor in Abhängigkeit des jeweiligen Eingriffs sehr genau eingestellt wurde. So wird Ihre permanente Sicherheit gewährleistet und sichergestellt, dass Sie nicht während des Eingriffs aufwachen.

Die Anästhesie ist heute auf einem sehr sicheren Stand. Dennoch kann es in seltenen Fällen zu Komplikationen kommen. Das Risiko hierfür wird weniger von der Anästhesie selbst, als vielmehr von Begleiterkrankungen der Patientin und von der Art der Operation bestimmt. Für körperlich belastbare Patientinnen, die sich einem begrenzten Eingriff unterziehen müssen, ist das Risiko als äußerst gering anzusehen.

Das ist individuell verschieden und auch vom Umfang des Eingriffs beeinflusst:
Bei kleineren Operationen dauert es 1 bis 2 Stunden, bei größeren 3 bis 6 Stunden bis zu Ihrer Entlassung. Dabei werden Sie feststellen, dass Sie nur im Liegen fit sind und sich auf Ihr Bett zu Hause freuen. Für größere Eingriffe müssen Sie mehrere Tage Ruhe und ausreichend Zeit zur Schonung einplanen.

Die modernen Medikamente lösen wesentlich seltener als früher Übelkeit aus. Eine Garantie für ein Aufwachen ohne Übelkeit gibt es auch heute leider jedoch nicht. Dies hängt immer von der persönlichen Veranlagung und der durchgeführten Operation ab. Bei bekannter Veranlagung können wir jedoch vorbeugende Maßnahmen anwenden.

Sobald Sie richtig wach sind, dürfen Sie Tee und Zwieback zu sich nehmen. Zu Hause angekommen, darf nach kleinen Eingriffen alles gegessen werden, worauf Sie Appetit haben. Bei Bauchspiegelungen sollten Sie auf blähende Speisen in den kommenden 2–3 Tagen verzichten.

Das ist immer abhängig von der Größe des Eingriffs. Vorsorglich erhalten Sie jedoch bereits vor der Operation ein Schmerzmedikament und nach dem Eingriff im Aufwachraum. Auch für zu Hause geben wir Ihnen die benötigten Schmerzmittel mit auf den Weg.