Sterilisation

Etwa sechs Prozent der Frauen in Deutschland entscheiden sich für eine Sterilisation. Sobald die Familienplanung abgeschlossen ist, bietet die Sterilisation, d.h. die operative Durchtrennung der Eileiter, die sicherste, aber auch endgültigste Form der Empfängnisverhütung.

Dazu erfolgt ein kleiner Schnitt in der Nabelgrube. Die Stelle wird so gewählt, dass die zurückbleibende Narbe später nahezu unsichtbar ist.

Mit dem Einführen des Laparoskops verschafft sich der Behandler einen Überblick über die Bauch- und Beckenorgane. Über ein bis zwei weitere nur 3 mm kleine Schnitte werden beidseitig die Eileiter durchtrennt. Dies geschieht durch Verschweißen mit Hitze (Thermokaogulation). Nach Beendigung des Eingriffs werden die Baucheinschnitte wieder mit einem sehr dünnen resorbierbaren Faden zugenäht.

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